Schlagwort: Pferdetraining

Julia Peter hilft uns mit Gino

Auf Julia Peter hatte ich schon seit längerem ein Auge geworfen. Also als Pferdetrainerin und auch erstmal nur auf ihrer Webseite. Meiner Intuition und einer Google-Anfrage mit „Pferdetraining Achern“ folgend geriet ich auf eben jene und rief sie nun an, ob sie uns mal mit Gino ein wenig helfen kann und möchte.

Mochte sie, Termin vor Ort im Erlenbad ergab sich wenig später. Julia ist sehr herzlich und hat sich viel Zeit genommen. Die „Probleme“ mit Gino sind ja nicht sehr groß und vermutlich v.a. unsere eigenen. Nämlich klar zu wissen, wo man eigentlich mit ihm hinwill, was man „von ihm“ will und diese Ziele konsequent zu verfolgen, während man ihm die nötige Sicherheit gibt. Und klare Signale, beim Rausführen aus dem Stall, am Eingang zum Trainingsplatz oder Weide (Hinterhand weichen und stehen bleiben lassen) und bei einem kleinen Spaziergang, ohne Grasen.

Julia Peter und Gino beim entspannten Spaziergang

Es war sehr deutlich, wie gut Gino diese klare Führung tut, er hat schon während des Trainings und auch danach einen sehr entspannten Eindruck gemacht, öfters den Kopf gesenkt und „abgeschleckt“.

Danke, Julia! War eine echte Bereicherung für uns. Die hast genau die Botschaft auf deiner Webseite umgesetzt, uns dabei zu helfen wieder mehr Sicherheit in uns selbst zu finden, um so eine harmonische Zeit mit dem Pferd zu verbringen. Somit hast du vor allem uns die wichtigen Impulse gegeben. Angst ist ein wirklich großes Thema. Nicht bei den Pferden, sondern bei uns Menschen, die wir ihnen gute Führung anbieten möchten.

Volle Punktzahl auf Google Rezensionen, die ich mir erst jetzt im Nachhinein durchgelesen habe und hiermit voll unterschreiben kann. 🙂

https://www.julia-peter.de

Verbringe mal einen ganzen Tag bei deinem Pferd

Heute war ich seit einiger Zeit mal wieder mit bei Gino, im Erlenbad. Kurz auch mit Almuth geredet. Wir sind uns d‘accord, daß Gino mehr Training, also auch Beschäftigung wirklich gut tun würde, damit er mental ausgeglichener wird. Was sich natürlich auch auf seinen Umgang mit den Schmerzen auswirkt.

So vernahm ich das auch von Gino selbst. Er will mehr „machen“, gerne wieder „nützlicher“ sein. Und er wünscht sich eine klare Bezugsperson. Johanna kommt ja zur Zeit nur ein paar mal die Woche und nur für ein paar Stunden oder weniger zu ihm. Ich noch weniger, meist nur als Fahrdienst für Johanna und für einen kurzen small talk mit Gino.

Siggi steht seitlich auf Augenhöhe neben Gino im Stall
Small Talk mit Gino

Johanna will den Pferdeführerschein machen und hat sich schon ein paar Bücher zum Thema besorgt, so z.Bsp den Basispass Pferdekunde der Deutschen Reiterlichen Vereinigung und das Taschenbuch Bodenarbeit aus der Reihe Die Reitschule. Und denkt zumindest schonmal darüber nach, die erste Lektion im Native American Horsemanship, also dem indianischen Pferdetraining nach Ga Wani Pony Boy umzusetzen, um eine ernsthafte, tiefe Beziehung zum Pferd aufzubauen. Nämlich: Verbringe einen ganzen Tag bei deinem Pferd. Besser noch: mehrere, Tage.

Mögliche Fragen zur Umsetzung:

  • Zelt, Jurte oder Tipi?
  • Campingwagen?
  • Mit oder ohne Ofen?
  • Wird Almuth damit einverstanden sein?