Homöopatika
Sibylle hat uns 2 Homöopatika für Gino empfohlen, Hekla lava e lava D12 und Symphytum C6. Hekla lava wird aus der Asche bzw. Lava eines der aktivsten Vulkane Islands gewonnen, dem Hekla. Keine Ahnung, wer auf die glorreiche Idee kam, aus diesem Material ein homöopathisches Mittel zu schütteln, aber bei Island denke ich sofort an die bekannten Ponys. Seit diesem Projekt hier verschlinge ich alles verfügbare Wissen über Pferde, Rassen, Gewohnheiten, Sprache, horsemanship und Pferde-Dokus.
Island
Island-Pferde sind wohl sehr robust und beherrschen neben den drei üblichen Gangarten Schritt, Trab und Galopp noch zwei weitere, nämlich Passgang und Tölt. Das sieht ein bischen komisch aus, soll für die Reitenden wohl aber ganz angenehm sein, da der Pferde-Rücken dabei relativ gerade bleibt . Diese beiden zusätzlichen Gangarten wurden aus allen Pferden „herausgezüchtet“, damit sie besser für militärische Zwecke nutzbar wurden.
Islandpferde dürfen, nachdem sie die Insel einmal verlassen haben, nicht mehr zurückkehren. Aus Angst vor Krankheiten und zur Reinhaltung der Rasse, schade eigentlich.
In der Doku Kraftur-the last ride (original mit englischen Untertiteln) über einen Isländer und sein Pferd, das er nach einer erfolgreichen WM in Holland auf dem Festland zurücklassen muß, bekommst du einen guten Einblick in dieses Dilemma.
Bachblüten
Was die Homöopathika angeht, bin ich nicht wirklich überzeugt. Beinwell (Symphitum) ist gut, noch besser und in diesem Falle als grobstoffliche Gabe, also Salbe. Ansonsten werden sie nach Symptomen verabreicht, in diesem Falle: Knochenverletzungen und -Wucherungen, nicht nach dem Wesen, und nicht ursächlich, also psychisch. Auf der feinstofflichen Ebene würde ich deshalb nur Bachblüten geben, die einfacher auszuwählen und effektiver sind. Für Gino am ehesten:
- Star of Betlehem – zur Traumabewältigung, denn Gino hat wie sehr viele Pferde traumatische Erlebnisse zu verarbeiten, auch generationenübergreifend
- Vervain – zum besseren Einsatz seiner Energien für lohnende Aufgaben
- Oak – der erschöpfte Kämpfer, der lernt, bei aller Pflichttreue, seine eigene Leistungsgrenze zu erkennen
- Rock Water – die Flexibilitätsblüte, zum Lösen seiner starken inneren Fixierungen
Arthrose und Gelenksprobleme haben auf der energetischen Ebene immer mit einer festgefahrenen, inneren Haltung zu tun. Deshalb ist mehr Flexibilität angesagt. Und erstmal still zu stehen, um zu wissen, wo man eigentlich noch hin will im Leben.
Wenn ich nur wüßte, wohin ich eigentlich mit dieser Webseite will. Jedenfalls will ich viel tiefer in die psychische, telepathische Kommunikation mit Tieren eintauchen, um noch besser zu verstehen, was eigentlich „im Busch“ ist. Was da mit Gino und Gabor, dem jungen Mustang geht. Ob sie je wieder zusammenkommen, in Kameradschaft? Ich lerne. Danke!