Abäppln und Sein

Johanna ist jetzt (inoffiziell) im Abäppl-Team bei Almuth ihrer Herde im Erlenbad. Sie genießt die Arbeit an sich mehr oder weniger, vor allem aber das Sein auf der Koppel, inmitten der Pferde. Johanna beim Abäpfeln im Erlenbad

Auch wenn diese gerade mal nicht im Bild sind, stehen sie natürlich irgendwo rum. An den Futter- und Trinkplätzen, in irgendwelchen Ecken, laufen hin und her, klären ihre Rollen. Und kacken, insgesamt echt viel. Um sich auch als Führungsperson in der Herde zu etablieren, sollte man die Haufen nicht gleich wegmachen, sondern eher noch etwas drauflegen, wie es im Motiva-Pferdetraining schön gezeigt wird. Sofern es sich dabei um eine Markierung handelt, was sehr oft der Fall ist und was man auch sehr gut beobachten kann. Sofern man sich die Zeit nimmt, bei den Pferden vornehmlich zu sein. Und zu beobachten.

Die Qualitätszeit bei den Pferden ist nicht hoch genug einzuschätzen und lehrt uns zugleich die größte Lektion dieser edlen Vierhufer an uns Menschen: Es ist weder nötig noch wichtig, ständig etwas zu tun. Wichtig ist, wie ich in jedem einzelnen Moment bin, was ich denke und vor allem, wie ich mich dabei fühle.

Johanna, Sami und Gino an der Heuraufe
Johanna, Sami und Gino haben Spaß an der Heuraufe

Mein herzlicher Dank, liebe Pferde, speziell an die Erlenbad-Herde!

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