Auf ins neue….

Johanna

Das Jahr neigt sich dem sogenannten Ende und 2026 wird noch besser. Johanna gönnt sich eine ausgedehnte Auszeit im schönen Odenwald. Neuausrichtung, mit (Fremd-)Lektion für alle, die sie kennen, das hier lesen. Die Lehre lautet: Es lebt sich aus dem Herzen gut allein und nur da wir unsre Traumata er-lösen, unsre Träume in das Jetzt befördern. Im Herzen, im Gefühl.

Gino

Gino geht es gut, sein erster Winter ohne Decke, Fell ist superflauschig. Kann man sogar drauf kritzln.

Ich

…selbst hatte im vergangenen Jahr so viele Erkenntnisse wie nie, Einblicke in andere Leben. Vor allem ein spezielles, mit viel Drama-Karma, das sich in meinen momentanen Beziehungen nochmals massiv zeigte und umarmend angenommen jetzt ausgeglichen und geheilt. Nun erschaffe ich mir mein neues Selbst, das ideale, nach den Lehren von Dr. Joe Dispenza. Es geht darum, die Gewohnheit zu brechen, sein altes Selbst zu sein und ein völlig neues (ich) zu erschaffen. Das tool: Absichtsvolle Meditation. Supi.

Anfang

Die telepathy-tapes sind in der zweiten Staffel und wenn dir das immer noch nichts sagt, dann wird es allerallerhöchste Zeit. All die wir „gehandicapped“ nennen, sind unsere wahren Gurus und Heiler. Und es wird höchste Zeit, sie endlich zu befreien, ihnen zuzuhören. Fang am besten ganz von vorne an. Oder starte mit einer geführten Meditation zur Öffnung deiner telepathischen Kanäle.

Ausblick

Für alle, die sich noch krampfhaft an die alten Paradigmen und Überlebens-Strategien klammern, anstatt aus dem inwendig göttlichen Herzensraum in Freude zu erschaffen, wird es nochmal etwas heftiger werden in der nächsten Zeit. Am Ende wird es gut, für alle. Ansonsten treffen wir uns im neuen Jahr im neuen Hof, dem Heilungsort für Mensch und Tier.

Danke

Danke fürs Lesen und deine Energie hier zu investieren. Sei dir versichert, dein Gewinn damit ins Unermessliche sich steigert. Ganz nach dem Motto meines Bruders Joshi…

Wer bei mir ausharrt wird befreit
Sein Blick ins Land wird weit.

Viel Kraft und Liebe für alles Neue!

Alles ist gut

Update: Alles ist gut.

Der Weg des Pferdes

Der Weg des Pferdes ist ein Weg des friedvollen Miteinanders im Jetzt. Es ist ein Weg des Sanftmutes in Freiheit und im Einklang mit der Natur. Sofern wir Menschen diesen Weg mitgehen wollen, müssen wir uns auf Augenhöhe mit den Pferden begeben, von unserem hohen Ross herunterkommen, und diesen edlen Vierbeinern mit dem maximalen Respekt begegnen. Im täglichen Umgang können wir uns bzw. das Pferd dann fragen: „Was willst du?“. Also: „Was will ich eigentlich vom Pferd?“.

Synchroner Ferneabcheckenblick

Johanna macht mit Gino jetzt auch schon auf der Koppel Bodenarbeit. Hier üben sie das gegenseitige Spiegeln beim synchronen Ferneabchecken-Blick…

Johanna und Gino schauen in die Ferne

 

Julia Peter hilft uns mit Gino

Auf Julia Peter hatte ich schon seit längerem ein Auge geworfen. Also als Pferdetrainerin und auch erstmal nur auf ihrer Webseite. Meiner Intuition und einer Google-Anfrage mit „Pferdetraining Achern“ folgend geriet ich auf eben jene und rief sie nun an, ob sie uns mal mit Gino ein wenig helfen kann und möchte.

Mochte sie, Termin vor Ort im Erlenbad ergab sich wenig später. Julia ist sehr herzlich und hat sich viel Zeit genommen. Die „Probleme“ mit Gino sind ja nicht sehr groß und vermutlich v.a. unsere eigenen. Nämlich klar zu wissen, wo man eigentlich mit ihm hinwill, was man „von ihm“ will und diese Ziele konsequent zu verfolgen, während man ihm die nötige Sicherheit gibt. Und klare Signale, beim Rausführen aus dem Stall, am Eingang zum Trainingsplatz oder Weide (Hinterhand weichen und stehen bleiben lassen) und bei einem kleinen Spaziergang, ohne Grasen.

Julia Peter und Gino beim entspannten Spaziergang

Es war sehr deutlich, wie gut Gino diese klare Führung tut, er hat schon während des Trainings und auch danach einen sehr entspannten Eindruck gemacht, öfters den Kopf gesenkt und „abgeschleckt“.

Danke, Julia! War eine echte Bereicherung für uns. Die hast genau die Botschaft auf deiner Webseite umgesetzt, uns dabei zu helfen wieder mehr Sicherheit in uns selbst zu finden, um so eine harmonische Zeit mit dem Pferd zu verbringen. Somit hast du vor allem uns die wichtigen Impulse gegeben. Angst ist ein wirklich großes Thema. Nicht bei den Pferden, sondern bei uns Menschen, die wir ihnen gute Führung anbieten möchten.

Volle Punktzahl auf Google Rezensionen, die ich mir erst jetzt im Nachhinein durchgelesen habe und hiermit voll unterschreiben kann. 🙂

https://www.julia-peter.de

Das Laserstrahl-Auge

Wußtest du schon, daß Pferde sich gegenseitig mit Blicken bewegen können? Die Pferdesprache-Expertin Sharon Wilsie nennt es das „Harte oder Laserstrahl-Auge“.

„Pferde bewegen einander zum Umkehren, indem sie etwas einsetzen, das ich das Laserstrahl-Auge nenne. Sie schauen sich dabei tief in die Augen mit der Absicht, den Weg des Anderen zu verändern. Ich habe schon oft beobachtet, wie ein Pferd den „Augenweg“ eines anderen Pferdes umdirigierte. Der Körper folgte, das Pferd lief in eine andere Richtung.“
(Quelle: Sprachkurs Pferd von Sharon Wilsie)

Genau diesen Blick erfuhr ich anfangs schon von Gino und dachte, er kommt jetzt direkt auf mich zugerannt und nietet mich um. War aber nicht so, bin auch nicht gewichen. Jetzt hilft er mir beim Üben.

siggi und gino synchronisieren den verschmitzten Blick

Das Buch von Sharon Wilsie – Sprachkurs Pferd – ist absolute Pflicht, wenn du die Verbindung und Kommunikation mit Pferden vertiefen möchtest.

Gesprochener appetizer (ca. 10 Min.):

Camping-Event des Stallteams

Unser Traum wurde wahr! Also die erste Lektion des indianischen Pferdetrainings nach Gawani Ponyboy umzusetzen, die da lautet: Verbringe einen ganzen Tag bei deinem Pferd. Und mehr noch. Wir verbrachten ganze drei Tage und Nächte dort.

Die gute Chefin Almuth hatte uns die ehrenhafte Aufgabe der Stallwacht übergeben, als sie 3 Tage auf Fortbildung war. Neben Abäpfeln stellten wir vor allem die Heu- und Wasserzufuhr sicher und waren quasi ständig präsent. Für die Bewegung der Tiere außerhalb des Offenstalls kamen noch andere Menschen zu Hilfe. Eine wichtige und schöne Aufgabe war die über den Tag verteilte Kraftsuppenzubereitung für Casino, den schönen, großen Hannoveraner.

Die Zelte stellten wir mit direkter Sicht auf die Koppel auf, um auch mal nachts einen Blick werfen zu können. Am schönsten fand ich die Abend- und frühen Morgenstunden, zur Meditation und dem stillen Zusammensein mit den Pferden. Hier ein kleiner Morgenrundgang am Camp-Gelände…

Und ein paar fotografische Eindrücke:

Almuth, wir danken dir von Herzen! Es war eine Ehre, deine Tiere zu versorgen. Diese Tage haben uns in der besseren Verbindung mit Gino und seinen Herdenbrüdern ein gutes Stück vorangebracht. Und das Camping-Areal ist schlichtweg genial. Ein gesegnetes Stückchen Erde, samt Pferde.

Besuch von Frani

Gestern hatten wir hohen Besuch bei Gino. Hoch nicht im Sinne von Nase… sondern: Kopf hoch. Von Frani, der jungen Songwriter-Sängerin und Musikproduzentin aus dem nahen Bühl. Johanna hatte sie bei der Liedermachernacht auf dem Schollenhof schätzen und kennengelernt und Anfang August besuchten wir ihr Konzert im Rahmen des TONarten-Festivals zu Sasbachwalden. War ein toller Abend und auf Johannas Anfrage, ob Frani sie mal spontan bei Gino besuchen möchte, sagte sie prompt zu.

Frani hatte früher auch schon mit Pferden zu tun und kam gleich mit in den Offenstall, um Kontakt mit Gino aufzunehmen.

johanna gino und frani auf der koppel

Danke für deinen entspannten Besuch, liebe Frani! Du verzauberst uns nicht nur mit deiner Musik, sondern inspirierst uns auch als „ganz normaler Mensch“, mit beiden Beinen auf dem Boden. Bleib so.

Und du jetzt – Frani checken! Da:

https://www.frani-music.com

Meister der Spiegelung

Pferde sind Meister in der Kunst des Spiegelns. Das heißt, sie spiegeln sich sehr oft und gerne, machen gemeinsame, synchrone Bewegungen und Gesten. Dies kann man sich zur besseren Kommunikation mit Pferden gut zunutze machen, indem man bei der Freiarbeit, also beim Zusammensein ohne Zaum und Seil einfach ihre Bewegungen nachahmt, spielerisch.

Sehr beliebt ist das entspannte einfach nur zusammen rumstehen. So wie es Gino und sein „best buddy“ Sami hier gekonnt präsentieren.

Sound: Heart Chakra Healing for rest and rejuvination – Chantress Seba (Geht ca. 1 Stunde, anhören, lohnt sich!)

Sami ist ein Huzule, eine Ponyrasse aus den Ostkarpaten und ist sehr zutraulich, um nicht zu sagen aufdringlich. Er steht dann wie ein Fels in der Brandung an einem und fordert Gekraule. In der Herde hat er eine wichtige Funktion als gechillter Beruhiger.

Gino und Sami stehen entspannt zusammen rum
Sami und Gino spiegeln sich

Außerdem klebt er halt ständig an Gino dran. Pferde brauchen und genießen also Freundschaft und wenn du es dir zum Freund machen möchtest, versuche doch einfach mal nur mit ihm auf der Koppel rumzustehen. Kopf runter, atmen, in eine gemeinsame Richtung schauen. Spiegeln. Viel Spaß.

Abäppln und Sein

Johanna ist jetzt (inoffiziell) im Abäppl-Team bei Almuth ihrer Herde im Erlenbad. Sie genießt die Arbeit an sich mehr oder weniger, vor allem aber das Sein auf der Koppel, inmitten der Pferde. Johanna beim Abäpfeln im Erlenbad

Auch wenn diese gerade mal nicht im Bild sind, stehen sie natürlich irgendwo rum. An den Futter- und Trinkplätzen, in irgendwelchen Ecken, laufen hin und her, klären ihre Rollen. Und kacken, insgesamt echt viel. Um sich auch als Führungsperson in der Herde zu etablieren, sollte man die Haufen nicht gleich wegmachen, sondern eher noch etwas drauflegen, wie es im Motiva-Pferdetraining schön gezeigt wird. Sofern es sich dabei um eine Markierung handelt, was sehr oft der Fall ist und was man auch sehr gut beobachten kann. Sofern man sich die Zeit nimmt, bei den Pferden vornehmlich zu sein. Und zu beobachten.

Die Qualitätszeit bei den Pferden ist nicht hoch genug einzuschätzen und lehrt uns zugleich die größte Lektion dieser edlen Vierhufer an uns Menschen: Es ist weder nötig noch wichtig, ständig etwas zu tun. Wichtig ist, wie ich in jedem einzelnen Moment bin, was ich denke und vor allem, wie ich mich dabei fühle.

Johanna, Sami und Gino an der Heuraufe
Johanna, Sami und Gino haben Spaß an der Heuraufe

Mein herzlicher Dank, liebe Pferde, speziell an die Erlenbad-Herde!